Es war früher Nachmittag, irgendwo nördlich von Zadar, ein Campingplatz mit drei Pinien und zu viel Sonne. Wir hatten den Klapptisch raus, die Mini-Flaschen aufgereiht – die fünf 50-Milliliter-Probierfläschchen für Neugierige.
„Ich nehm sie alle."
Er kam vorbei, schaute kurz, schmunzelte, dann fragte er auf Englisch: „How does this taste?" – Wir reichten ihm einen Schluck pur, in einem winzigen Glas. Er roch zuerst, schloss die Augen, trank langsam.
Pause. Drei Sekunden. Dann zeigte er auf alle fünf Mini-Flaschen.
„Ich nehm sie alle. Aber dann auch zwei große, bitte."
Was uns das mitgegeben hat
Verkostung ist nicht Verkauf. Verkostung ist Vertrauen. Wer Gin John einmal richtig trinkt – pur, klein, mit Aufmerksamkeit – versteht ihn. Und wer ihn versteht, will mehr als eine Flasche. Das ist seitdem unsere Faustregel: Erst kosten lassen. Dann reden lassen. Dann verkaufen.



Wenn du selbst probieren willst
Es gibt Geschenkboxen mit kleinen Mini-Versionen, falls du den Gin erst kennenlernen willst, bevor du den Großen holst. Frag bei der Brennerei Back nach – dort sitzt Fedor und kennt alle Optionen.