Drei Glasformen, drei verschiedene Drinks aus derselben Flasche. Hier ist die Erklärung in unter 200 Wörtern.
1. Copa de Balon — der spanische Klassiker
Der bauchige Weinkelch. Hält Aroma fest, passt viel Eis rein. Spanier haben den Gin Tonic damit ikonisch gemacht: Botanicals bleiben im Glas, statt sich in der Luft zu verflüchtigen.
Drink: Klassischer Gin Tonic mit 5–6 großen Würfeln. Garnitur: Rosmarinzweig oder Wacholderbeeren.
2. Tumbler (Old Fashioned) — der wuchtige
Schwerer Boden, breite Öffnung. Für Drinks mit Charakter, die langsam getrunken werden. Negroni, Vesper-Style, Gin auf Eis. Du hältst ihn anders — bewusster.
Drink: Gin pur auf einem großen Würfel, Negroni mit Gin John, Old Fashioned. Garnitur: Orangenzeste, eine Kirsche, ein Stück Zitronenschale.
3. Highball — der schlanke
Hoch und zylindrisch. Lange Drinks, viel Tonic, schnell zur Hand. Japaner schwören drauf — sie haben den Gin Tonic aufs Highball-Glas reduziert und das Eis perfektioniert.
Drink: Gin John & Tonic im 1:4-Verhältnis, mit langem Eiszylinder. Garnitur: Gurke, dünne Zitronenscheibe, oder gar nichts.
Drei Gläser, ein Gin. Jedes erzählt eine andere Geschichte. Welche Du heute Abend erzählen willst, entscheidest Du.
Was Du NICHT willst
- Plastikbecher: Du trinkst Plastik mit.
- Zu dünnes Glas: erwärmt sich zu schnell, die Hand wärmt durch.
- Sektgläser für Gin Tonic: zu schmal, Aroma kommt nicht raus.
- Beschlagene Becher aus dem Schrank: schmecken nach Spülmaschine.
Pro-Tipp aus echten Bars
Vor dem Servieren das Glas 2 Minuten ins Gefrierfach. Das senkt die Anfangstemperatur des Drinks um 4–6 °C, ohne dass Eis schmilzt. Du holst die Botanicals klarer raus.
Pack die Flasche ein.
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