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Die Bulli-Bande. Wer da rumfährt.

Ein VW-Bulli, vier Freunde, ein Klapptisch. So fing es 2018 an. Heute reisen wir mit der Flasche durch Europa. Hier sind die Gesichter, die Du auf unseren Fotos siehst.

Lesezeit
4 Min
Kategorie
Story · Behind
Datum
26. Mai 2026
Die Bulli-Bande – Wer hinter Gin John auf Reisen steht
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Ein VW-Bulli, vier Freunde, ein Klapptisch. So fing es 2018 an. Heute reisen wir mit der Flasche durch Europa. Hier sind die Gesichter, die Du auf unseren Fotos siehst.

Wie es anfing

2018. Pfingsten. Vier Freunde, ein alter Bulli (Baujahr 1989, T3, weiß mit roter Schiebetür), und die erste Test-Charge aus der Brennerei Back. Wir wollten testen, ob das Zeug auf Reisen ankommt — also fuhren wir nach Marina di Venezia. Drei Tage später kam jemand vom Nachbarplatz vorbei, kostete, sagte: "Die nehm ich mit." 30 Euro aus der Hosentasche. Erste verkaufte Flasche.

Innenraum eines VW T6 California mit Cocktail-Setup und Werkzeugbar

Seitdem fahren wir.

Wer wir sind

Fedor — der Brenner

Destillateurmeister in dritter Generation. Macht den Gin. Kommt selten mit auf Reisen, weil die Brennerei Back ihn braucht. Aber wenn er mitkommt, dann meistens nach Italien — er trinkt einen Negroni schneller als die anderen drei zusammen.

Stefan — der Bulli-Fahrer

Mechaniker. Der einzige, der den Bulli reparieren kann, wenn er liegen bleibt. (Er bleibt regelmäßig liegen.) Stefan kennt jedes Geräusch des Motors. Er sagt: "Wenn der Bulli klingt wie eine Nähmaschine, ist alles okay. Wenn er klingt wie eine Schreibmaschine, hat der Ölfilter Pause."

Anna — die Fotografin

Macht fast alle Bilder, die Du auf der Webseite siehst. Leica M11, gelegentlich eine alte Pentax mit Film. Sie ist diejenige, die immer drei Minuten wartet, bevor sie ein Bild macht — "die Leute müssen vergessen, dass ich da bin". Deshalb sehen ihre Fotos nie posiert aus.

Tobi — der Vertrieb

Hat den Klapptisch-Verkauf erfunden. Spricht mit Fremden, schenkt Probier-Schlucke aus, erzählt die Geschichte der Brennerei. Hat schon Flaschen auf Campingplätzen, Surf-Spots, Festivals und einmal an einer Tankstelle in Albanien verkauft. "Wer kostet, kauft. Wer nicht kostet, kann nicht kaufen."

Vier Leute, ein Bus, eine Idee. Wir wussten 2018 nicht, dass es so weit kommt. Heute fahren wir die Routen, die wir damals abgefahren sind — nur dass jetzt jemand schon mit unserer Flasche am Strand sitzt.

Was wir auf Reisen gelernt haben

  • Mini-Flaschen. 50 ml zum Verkosten — ohne sie geht nichts.
  • Klapptisch. Drei Beine, fünf Minuten Aufbau, passt in den Bulli.
  • Eiskübel. Wer keinen mitnimmt, hat verloren. Camping-Eis ist überall scheiße.
  • Garnitur. Rosmarin wächst überall. Nimm trotzdem welchen mit. Du findest nie genug.
  • Geduld. Verkostungen brauchen Zeit. Wer drängt, verkauft nichts.

Routen, die wir gerne fahren

  • Marina di Venezia → Toskana → Cinque Terre. Die "Ursprungs-Route" — wo alles anfing.
  • Pfalz → Lyon → Provence. Wein-Land, dann Lavendel-Land. Passt zu Gin John mit Lavendel-Note.
  • Hamburg → Sylt → Nordsee-Tour. Die deutsche Route — Strandkorb, kalter Wind, warmer Drink.
  • Pfalz → Slowenien → Kroatien → Adria. Drei Tage Fahrt, danach zwei Wochen Pinien.

Warum wir das machen

Ehrlich? Weil wir nichts anderes machen wollen. Es gibt Marketing-Agenturen, die für Pfälzer Gin-Brennereien arbeiten. Wir haben das mal probiert. War langweilig. Stattdessen fahren wir lieber Bulli, machen Bilder, schreiben Texte, treffen Leute auf Campingplätzen.

Wenn Du uns mal triffst — bei einem Festival, an einem Sundowner-Spot, auf einer Surf-Reise — sag Hi. Wir haben eine Mini-Flasche dabei.

Pack die Flasche ein.

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